Lesetipp

Sachsen hat Zukunft

Nachhaltigkeitsbericht 2016

Herausgeber: Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

1. Auflage

Redaktionsschluss: 30.11.2016

68 Seiten

 

Der erste  Nachhaltigkeitsbericht der Sächsischen Staatsregierung bewertet mithilfe einzelner Nachhaltigkeitsindikatoren und dem Wirken der acht politischen Handlungsfelder aktuelle Trends in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

In dieser Gesamtschau werden erreichte Erfolge, aber auch künftige Herausforderungen in der nachhaltigen Entwicklung des Freistaates Sachsen sichtbar. Außerdem stellt der Bericht ein wichtiges Instrument zur stärkeren Vernetzung der einzelnen Fachpolitiken dar.

Kostenfrei zu beziehen über den Broschürenversand der Sächs. Staatsregierung.


Bausteine der Nachhaltigkeit

Carlowitz weiterdenkenTitel_saechs_CvC_Bausteine-der-Nachhaltigkeit_2016

Sächsische Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft (Herausgeber)
14.95 Euro bei Carlowitz-Gesellschaft und oekom-Verlag
ISBN-13: 978-3-86581-831-7

Inhaltsübersicht

In Paris gelang es der internationalen Staatengemeinschaft, eine Zäsur in der Geschichte der Klimadiplomatie zu markieren: Die Staaten der Welt einigten sich im Dezember 2015 mit dem Pariser Klimaabkommen darauf, die globale Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Ebenso konnten sich alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf einen Katalog gemeinsamer Nachhaltigkeitsziele verständigen.
Das sind zwei sehr kräftige Impulse für das Motto „Global denken und regional handeln“. Diese Ausgabe der Jahresschriften der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft e.V. richtet ihr besonderes Augenmerk auf die Themen Ökologie und Kreislaufwirtschaft u.a. mit folgenden Beiträgen:
-Stefan Bauernfeind – Leiter im Referat Nachhaltige Entwicklung im Bundeskanzleramt – stellt dazu die Agenda 2030 der Bundesrepublik Deutschland in ihrer Entwicklung dar.
-Michael Succow – Träger des alternativen Nobelpreises und Vorsitzender der Michael Succow Stiftung – stellt sein ökologisches Weltbild vor.
-Janez Potocnik – EU-Kommissar für Wissenschaft (2004-2009) bzw. Umwelt (2009-2014) – entwickelt Leitbilder einer Kreislaufwirtschaft, die diesen Namen auch verdient.
-Alois Glück – Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken von 2009 bis 2015 – führt durch die Enzyklika „Laudato si’“ („Über die Sorge für das gemeinsame Haus“) des Papstes Franziskus.

 

buch-grober-der-leise-atem-der-zukunftDer leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise

Ulrich Grober

315 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 19,95 Euro /20,60 (A). ISBN 978-3-86581-807-2, auch als E-Book erhältlich, oekom-Verlag

Buchvorstellung und Autorenlesung mit Ulrich Grober

Inhaltsübersicht

Streifzüge durch eine Welt von morgen

Drei Jahre lang war Ulrich Grober auf den Spuren eines gesellschaftlichen Wertewandels in Deutschland unterwegs. In seinem am 25. Juli erscheinenden Buch »Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise« lässt er uns an seinen Eindrücken teilhaben.
Ein historischer Prozess des Umdenkens ist im Gange. Überall machen sich Menschen auf die Suche nach einer »anderen Welt«: vielgestaltig und kreativ, ohne fertige Lösungen, aber mit gemeinsamen Werten und einer geteilten Vision von nachhaltiger Zukunft. Die Bewegung ist dynamisch, hoffnungsvoll und unumkehrbar. Und doch verengt sich momentan die Perspektive vieler zum Tunnelblick. Sie starren wie gebannt auf die Symptome von Krise und Kollaps: Erderwärmung, Artensterben, Schuldenberge, scheiternde Staaten, Flüchtlingsdramen, fundamentalistischer Terror. Die Krise – eigentlich ein Ausnahmezustand – ist zum Dauerzustand geworden. »Das tut uns nicht gut und lähmt uns«, so Grober. »Was wir brauchen, ist ein achtsamer Blick auf die Alternativen gelingenden Lebens. Mit welchen Werten bieten wir der Krise – und dem Fundamentalismus – die Stirn? Welche Zukunft ist wünschenswert und wie kann man ihr zum Durchbruch verhelfen?«
Für sein aktuelles Buch hat Ulrich Grober Landschaften durchwandert und Orte besucht, an denen die Umrisse einer Kultur der Nachhaltigkeit bereits sichtbar werden – die leisen, unterschwelligen Veränderungen ebenso wie die lauten Umbrüche. Auf den Spuren von Wilhelm Hauffs Märchen »Das Kalte Herz« durchstreift er den Nordschwarzwald und entdeckt die Aktualität dieser Parabel: Nicht Gier und Narzissmus, sondern Warmherzigkeit und Empathie sind zukunftsfähig. Er entwirft einen Abgesang auf die Traumfabrik des VW-Konzerns in Wolfsburg und spürt: der Kult der Beschleunigung ist passé, das Auto, wie wir es kennen, hat seinen Zenit überschritten. Auf Meister Eckharts Sitz im Predigerkloster zu Erfurt meditiert er über Gelassenheit, auf einer Bergbauhalde im Ruhrgebiet über den Wert der zyklischen Zeit. Zwischen Münsterland, Thüringer Wald und dem Breisgau besucht er Pioniere des Wandels, die an neuen Lebens- und Wirtschaftsformen arbeiten.
Entstanden ist ein Reisebericht, der vom Hunger nach Empathie, Gelassenheit und Entschleunigung erzählt, von der Suche nach Einfachheit, Gemeinschaft und Sinn; eine Erzählung, die Mut macht, denn der Wandel ist schon längst im Gange, und zwar viel erfolgreicher, als wir manchmal meinen.

 

 

Zur DNA der Nachhaltigkeit

Carlowitz weiterdenkenTitel_saechs_CvC_Festschrift_Zur-DNA-der-NH_2016

Sächsische Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft (Herausgeber)
14.95 Euro bei Carlowitz-Gesellschaft und oekom-Verlag
ISBN-13: 978-3-86581-780-8

Inhaltsübersicht

Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) gilt als der „Erfinder der Nachhaltigkeit“. Das Carlowitz´sche Erbe gilt es zu erschließen, weiterzuentwickeln und weiterzudenken. Eine nachhaltige Entwicklung kann nur mit Hilfe der Zivilgesellschaft gelingen – Regierungen und Parlamente benötigen deren Unterstützung. Dieses Anliegen der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft e.V. zur Förderung der Nachhaltigkeit wird in dem vorliegenden Band umgesetzt: Carlowitz´Erbe wird in den aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene in folgenden Beiträgen eingebracht:

-Ernst Ulrich von Weizsäcker: Nachhaltigkeit mit Faktor 5

-Ulrich Grober: Tradition als Ressource

-Dirk Steffens: Wie viel Erde braucht der Mensch?

-Günther Bachmann: Was ist das Ganze?

-Martin Gerner: Bildung für nachhaltige Entwicklung

-Ulrich Köpf: Die Kunst, langfristig zu handeln. Weitere Beiträge von Kurt Biedenkopf, Volker Angres und Bernd Meyer ergänzen dies.

Die Jahresschrift würdigt gleichzeitig ein großes Jubiläum: 250 Jahre TU Bergakademie Freiberg – 250 Jahre älteste montanwissenschaftliche Universität der Welt. Sie ist heute als die Ressourcenuniversität für Nachhaltigkeit bekannt.

 


Menschen gestalten Nachhaltigkeit

Sächsische Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft (Herausgeber)

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12,95 Euro bei Carlowitz-Gesellschaft und oekom-Verlag
ISBN-13: 978-3-86581-700-6

Inhaltsübersicht

Teil I – Reden anlässlich der Sächsischen Nachhaltigkeitskonferenz am 6. November 2013 im Opernhaus Chemnitz

  • Prof. Dr. Klaus Töpfer, Vergangenheit und Zukunft eines Begriffs, des Begriffs der Nachhaltigkeit
  • Dr. Fritz Jaeckel, „Manchmal hat man den Eindruck, dass ohne Nachhaltigkeit gar nichts mehr geht.“
  • Dr. Dieter Füsslein, „Gegensätze komplementär denken: Wissenschaftsentwicklung ohne Erkenntnisgrenzen einerseits und Ressourcengrenzen des ‚blauen Planeten‘ andererseits“
  • Stanislaw Tillich, „Wer es mit Nachhaltigkeit ernst meint, der denkt in Generationen, nicht im Rhythmus von Quartalsberichten oder Legislaturperioden.“
  • Jochen Bohl, „Das Prinzip des nachhaltigen Umgangs mit der Natur ist bereits in den Schöpfungserzählungen biblisch angelegt.“

Teil II – Vorträge anlässlich verschiedener Veranstaltungen der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft

  • Ulrich Grober, Nachhaltigkeit – Kind der Krise, Schlüssel zum Überleben
  • Dr. Stefan Brunnhuber, Der neue Club-of-Rome-Bericht: Geld und Nachhaltigkeit
  • Prof. Dr. Markus Vogt, Carlowitz weiterdenken. Nachhaltigkeit als Basis für eine“Große Transformation“ heute
  • Prof. Dr. Karl-Hermann Hübler, Was hat der „Erfinder der Nachhaltigkeit“ von Carlowitz der Raumplanung von heute zu sagen?
  • Ilja Kogan, Dr. Sebastian Liebold, Sächsische Humanisten als Ideengeber nachhaltiger Ressourcennutzung. Georgius Agricola und Hans Carl von Carlowitz

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Die Erfindung der Nachhaltigkeit

Sächsische Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft (Herausgeber)
24,95 Euro bei Carlowitz-Gesellschaft und oekom-Verlag
ISBN-13: 978-3-86581-415-9

Die Erfindung der Nachhaltigkeit — Leben, Werk und Wirkung des Hans Carl von Carlowitz

Vor 300 Jahren formulierte der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz als erster das Prinzip der Nachhaltigkeit. Auf Basis des Wissens seiner Vorfahren und mit erstaunlichem Weitblick entwickelte er darin bemerkenswert moderne Auffassungen zum Ausgleich zwischen Natur und Wirtschaft, zwischen Gegenwart und Zukunft. 1713 veröffentlichte er diese in seinem berühmten Werk Sylvicultura oeconomica. Ursprünglich angelegt als forstliches Konzept entwickelte sich aus seinen Gedanken das heute weltweit diskutierte Leitbild der Nachhaltigkeit.
Im vorliegenden Buch würdigen fünfzehn anerkannte Autoren verschiedenster Fachrichtungen das Werk des Hans Carl von Carlowitz und schlagen eine Brücke ins 21. Jahrhundert. Sie erläutern den Stellenwert der Idee einer nachhaltigen Entwicklung im Verlauf der Jahrhunderte. Sie skizzieren, wie eine leistungsfähige Wirtschaft mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit gestaltbar ist. Und sie zeigen praktische Wege auf, wie wir heute Verantwortung für künftige Generationen übernehmen können – ganz im Sinne von Hans Carl von Carlowitz.


sylvicultura-oeconomica

Sylvicultura oeconomica

Hans Carl von Carlowitz, Joachim Hamberger (Herausgeber)
49,95 Euro bei oekom-Verlag
ISBN-13: 978-3-86581-411-1

Sylvicultura oeconomica oder Haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur Wilden Baum-Zucht

Deutschland hat einen Vordenker, dessen Idee und Wirken heute weit über Europa hinaus reichen, dessen Lebenswerk jedoch kaum bekannt ist. Dieses Werk, auf das sich die moderne Welt gerne beruft, liegt nun erstmals als bibliophile Ausgabe vor – eng angelehnt an das Original, dem heutigen Leser durch eine moderne Schrift und editorische Notizen zugänglich gemacht.

Die Spur führt zurück ins barocke Sachsen, zu Hans Carl von Carlowitz, an den kursächsischen Hof der Silberstadt Freiberg. Angesichts einer drohenden Rohstoffkrise verwendete er in seinem Hauptwerk Sylvicultura oeconomica erstmals den Begriff „Nachhaltigkeit“ und forderte, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen konnte. Mit seiner Kritik an der Ausrichtung des Wirtschaftens an kurzfristigen Gewinnen ist sein Buch aktueller denn je – und Carlowitz avancierte zum Vorreiter der Nachhaltigkeitsidee.

Erstmals publiziert wurde das Buch auf der Leipziger Ostermesse des Jahres 1713 – anlässlich des 300. Jahrestags erscheint zur dortigen Buchmesse nun eine Sonderedition. Gespickt mit Zitaten aus der humanistischen Literatur und den lateinischen Klassikern ist das Buch ein Leckerbissen für alle Liebhaber bibliophiler Bücher. Für Umweltinteressierte ist das editierte Werk ein Fundus an Erkenntnissen und Informationen.


Die Entdeckung der Nachhaltigkeit

Ulrich Grober
19,90 Euro bei Antje Kunstmann Verlag München
ISBN-13: 978-3-88897-648-3

Die Entdeckung der Nachhaltigkeit – Kulturgeschichte eines Begriffs.
Fachbuchbestseller 2011


Sylvicultura oeconomica

Hans Carl von Carlowitz, Jürgen Huss und Friederike von Gadow
37 Euro bei Verlag Kessel
ISBN: 978-3-941300-56-9,

Erstausgabe der Sylvicultura oeconomica von 1713 (H. C. von Carlowitz)Das Buch, in dem zum ersten Mal auf „Nachhaltigkeit“ (Sustainability) hingewiesen wurde, verwendet wurde der Begriff „nachhaltende Nutzung“ auf S. 105. Mit einem einführenden Kapitel von Jürgen Huss und Friederike von Gadow (ca. 50 Seiten),


Sylvicultura oeconomica – Transkription in das Deutsch der Gegenwart

Hans Carl von Carlowitz, Harald Thomasius und Bernd Bendix
25 Euro bei Verlag Kessel
ISBN: 978-3-941300-70-5