Wissenschaft trifft Verantwortung: Nachhaltigkeitsforschung an der TU Dresden

Nachlese zum Carlotiz-Dialog vom 12.02.2026

Im Rahmen des Carlowitz-Dialogs wurde der Vortrag von Prof. Dr. Modler (TU Dresden) zum Thema „Wissenschaft trifft Verantwortung: Nachhaltigkeitsforschung an der TU Dresden“ kurzfristig von Prof. Dr. Ursula M. Staudinger übernommen.

Prof. Dr. Modler steht in besonderer Weise für diese Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung. Sein Engagement für nachhaltigkeitsorientierte Forschung und seine Impulse zur strategischen Weiterentwicklung der TU Dresden haben maßgeblich dazu beigetragen, Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe institutionell zu verankern.

Im Zentrum stand die Frage, wie wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können – ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsidee, die auf Hans Carl von Carlowitz zurückgeht. Die Technische Universität Dresden versteht Nachhaltigkeit dabei nicht nur als ökologisches Leitmotiv, sondern als interdisziplinäre Aufgabe, die Technik-, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften gleichermaßen einbindet.

Der Vortrag verdeutlichte, dass nachhaltige Entwicklung nur durch integrative Forschungsansätze gelingen kann: Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Digitalisierung, Gesundheitsforschung und gesellschaftlicher Zusammenhalt müssen gemeinsam gedacht werden. Die TU Dresden verfolgt hierzu strategische Forschungsprofile, fördert Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft und setzt auf eine enge Verzahnung von Wissenschaft, Politik und Praxis.

Zugleich wurde betont, dass Universitäten eine besondere Verantwortung tragen: Sie sind nicht nur Orte der Wissensproduktion, sondern auch Impulsgeber für nachhaltige Transformation. Forschung müsse daher langfristig ausgelegt, wertebasiert und vor allem im geopolitischen Maßstab wirkungsorientiert gestaltet werden.

CK 260224

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